29. May 2014

wA & wB: von 0 auf 100 in einer Runde!

Am vergangenen Wochenende qualifizierten sich sowohl die weibliche B-Jugend, als auch die weibliche A-Jugend souverän in der ersten Runde für die Vorrunde zur Oberliga.

Den ersten Streich führte die B-Jugend am Samstag im heimischen KWRG durch. Spannung ab dem ersten Spiel! Gegner: DSV Hannover 78. Beide Teams spielten mit einer 3:2:1

Abwehrformation und gaben ein hohes Tempo vor. Unsere B-Mädels starteten zunächst gut in die Partie, aber schnell lagen sie mit zwei Toren zurück. Bis zur Halbzeit war es nicht möglich zu verkürzen. Mit 8:10 ging es in die Halbzeit. Beide Teams legten in der Abwehr nochmal nach und es wurden kaum Torchancen gefunden. Trotzdem gelang es unserem Team 15 Sekunden vor dem Ende mit 13:12 in Führung zu gehen und noch einmal in Ballbesitz zu gelangen! Auszeit. Ansprache. Ruhig bleiben und den Ball halten. Ballverlust und Gegenstoß von 78 und der Endstand war besiegelt. 13:13. Ein verdientes Unentschieden für beide Teams, obwohl allen schnell klar war: Die Mädels können noch mehr! Das sollte in den nächsten beiden Spielen noch gelingen. Vor allem da 78 in ihrem nächsten Spiel gegen den TV Oyten verlor und damit wieder alles offen war.

 

Im zweiten Spiel war der TuSG Ritterhude der Gegner. Endlich zeigten die Spielerinnen ihr wahres Potential. Über eine souveräne Abwehr ging es mit 10:7 in die Pause. Dank des breiten Kaders konnte ohne Qualitätsverlust gewechselt werden und ein deutlicher 21:13 Endstand besiegelt werden.

Da der TV Oyten seine beiden Spiele gewinnen konnte, ging es im letzten Spiel des Tages um den Turniersieg. Nach dem Namen waren die Vampires auch der stärkste Gegner. Eine Top Leistung war folglich gefordert. Noch einmal alles geben! Die vermutlich an diesem Tag stärkste Abwehrformation wurde zu Beginn auf das Spielfeld geschickt. Die Taktik der Trainer ging auch direkt auf. Kaum eine Chance wurde den Oytenerinnen gelassen und wenn es einmal eine gab, war Vanessa Pertile zur stelle und konnte alles, wirklich alles, entschärfen. Mit 6:0 gingen wir in Führung und auch nach einer Auszeit der Kontrahentinnen ließen die Mädels nicht locker und konnten beeindruckend mit 8:1 in die Halbzeitpause gehen. Nicht nachlassen lautete die Devise.

Oyten gab nicht auf, konnte diesem Team aber an diesem Tag nicht mehr wirklich gefährlich werden. Der Trainer aus dem Bremer Vorort sah dies aber anders und haderte noch lange nach dem Spiel mit angeblichen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter und wollte einen Einspruch einlegen. Konnte er die starke, sportliche Leistung des HSC nicht anerkennen und klammerte sich an seinen letzten Strohhalm. Da bei Relegationsspielen immer am Turniertag eine Entscheidung getroffen werden muss, ging es ans schreiben, telefonieren und diskutieren. Gegen 19:10 Uhr endete zwar das letzte Spiel, aber die Verantwortlichen konnten deswegen erst gegen 21 Uhr die Halle verlassen. Vielen Dank dafür. Damit hat man wieder eine tolle Geschichte zu erzählen.

Der tolle Erfolg wurde nur kurz gefeiert, wartet am nächsten Tag in Bad Nenndorf schon die nächste Aufgabe auf die Mädels.

Die JSG Nord Schaumburg, die HSG Schwanewede/Neuenkirchen und der ATSV Habenhausen waren die Gegner um einen Platz in der Vorrunde zur Oberliga.

In beeindruckender Art und Weise gewannen die Mädels alle drei Partien, wobei bereits, dank des Spielplans, vor dem dritten Spiel fest stand, dass der erste Platz in der Qualifikation sicher war. Gegen die JSG Nord Schaumburg wurde 21:13 (12:4), gegen die HSG Schwanewede/Neuenkichen wurde 25:15 (12:6) und gegen den ATSV Habenhausen wurde 18:15 (8:5) gewonnen werden. Am Ende erreichten wir sowohl die stärkste Offensive, als auch die beste Defensive. Wahnsinn, was die Mädels hier schon erreicht haben. Wer da nicht dabei war, hat auf jeden Fall etwas verpasst.

Jetzt geht es erstmal für alle in eine verdiente Handballpause. Besonderer Dank geht für dieses Wochenende an die tollen Eltern, die sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Teams toll in jeglicher Art und Weise unterstützt haben!