9. Februar 2018

wC – HSG Heidmark gegen HSC am 27.01.2018 // wC – MTV Tostedt gegen HSC am 28.01.2018


Das Wochenende, an dem wir den 2. Tabellenplatz verspielt haben – oder: So komisch läuft Handball!

Es war ein deprimierendes Wochenende: Am Samstag fuhren nur acht Mädchen zum Tabellenführer nach Heidmark und werfen dort 24 Tore, einen Tag später in Tostedt schaffen wir nur 16 Tore, obwohl wir mehr Mädchen sind und der Gegner nicht so stark ist. Aber unterm Strich kassieren wir mit 64 Toren in zwei Spielen zwei deutliche Niederlagen, was uns schmerzlich vor Augen führt, dass Lilly kaum zu ersetzen ist.
Am Samstag gab es ohne Lilly eine erwartete Niederlage, die vielleicht um einige Tore zu hoch ausfiel, eine einstellige Tordifferenz war auch möglich. Allein vier verworfene Siebenmeter zeigen, dass wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben, was natürlich ab einem gewissen Rückstand auch schwer fällt. Nele und Charlotte haben sich in unseren Kasten gestellt – für den Mut und die gezeigte Leistung verdienen sie unseren ganzen Respekt.
Am Sonntag gab es Verstärkung für unsere acht Mädchen vom Vortag, denn mit Emily kam erstmals eine neue Spielerin zum Einsatz. Außerdem unterstützten uns Ida und Elli aus der D-Jugend, wobei Elli als Torfrau so mutig war, auch bei uns als Ersatz für Lilly in den kasten zu gehen – dafür vielen Dank! Leider fanden unsere Mädchen zu kaum einem Zeitpunkt so richtig ins Spiel, es waren vor allem Einzelaktionen von Mareike, die zu Toren führten. Zusammen mit einigen unglücklichen Einwechslungen der Trainer fand die Mannschaft nicht die Gelegenheit, den Schalter umzulegen und zu zeigen, was in ihr steckt. Auch in diesem Spiel verwarfen wir wieder vier Strafwürfe; das war nicht spielentscheidend, zeigt aber, dass irgendwie der Wurm drin war in dieser Partie.
So bleibt die bittere Bilanz von 64 zu 40 Toren (40 : 24 in Heidmark und 24 : 16 in Tostedt) und der Verlust des zweiten Tabellenplatzes, den Tostedt nun aufgrund der höheren Pluspunkte besetzt. Nun bleiben uns noch fünf Spiele, um diesen Platz wieder zurück zu erobern – auf geht’s!