27. Mai 2019

1. Herren – Spielbericht: TuS Bothfeld – Hannoverscher SC 26:34 (16:17)


Für die letzte Partie der Saison nahmen wir die weite Reise nach Hannover-Bothfeld auf uns, um gegen unsere bereits als Absteiger feststehenden Gastgeber auch das letzte Lokalderby der Saison zu bestreiten. Da es für uns ebenfalls nur noch höchstens einen Platz nach oben oder unten ging, konnten sich beide Mannschaften ganz auf die Lokalrivalität konzentrieren. Das Hinspiel hatten wir in einer denkbar knappen Partie mit 35:34 für uns entscheiden können.

Wie schon im letzten Lokalderby gegen Herrenhausen/ Stöcken eine Woche zuvor war auch die erste Halbzeit dieses Spieles von einer hohen Torquote geprägt. Dabei gingen wir nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der 7. Minute erstmals deutlicher (4:7) in Führung. Diesen Vorsprung konnten die Bothfelder aber zum 9:9 (12. Minute) bereits wieder ausgleichen und die Partie folgend weiterhin offen gestalten. Zwar kam unser Torwart Hannes Leppin immer besser ins Spiel und vereitelte einige klare Torchancen, doch auch wir büßten im Verlauf an Treffsicherheit ein, so dass es bis zur 29. Minute (16:16) ausgeglichen blieb. Bis zur Pause konnten wir noch eine knappe Führung von 16:17 erzielen.

Wir gingen nicht furios in den zweiten Durchgang, doch nutzen wir eine Schwächephase unserer Gastgeber konsequent, um uns rasch vorentscheidend abzusetzen. Die Halbzeitführung bauten wir bis zur 37. Minute zu einem Vorsprung von sechs Toren (16:22) aus, ehe die Bothfelder ihr erstes Tor in der zweiten Halbzeit warfen. Folgend konnten sie bis zur 45. Minute nochmal verkürzen (20:24), doch kam das Erwachen für unsere Gastgeber zu spät und zu wenig entschlossen. Trotz mehr Gegentore konnten wir uns über 20:26 (47. Minute), 21:29 (51. Minute) und 23:33 (58. Minute) wieder und immer weiter absetzen. Dabei trug sich fast jeder unser Mitspieler in die Torschützenliste mit ein. Neben den üblichen Verdächtigen trumpfte vor allem Ruben Jentsch auf, der sich nicht nur von der Außenposition, sondern auch dem Siebenmeterpunkt als sicherer Werfer erwies. Bis zum Endstand von 26:34 schrumpfte unsere Führung zwar noch leicht, doch konnten wir die in der Halbzeitpause ausgerufenen höchstens zehn weitere Gegentoren halten und am Ende einen zufriedenstellenden Schlusspunkt unter diese Partie als auch die Saison setzen.

Es spielten: Claas de Boer und Hannes Leppin im Tor; Nikola Angelovski (2), Christian Heike, Julian Fiß (3), Ruben Jentsch (7/2), Janis Kather (2), Patrik Klein (3), Max Peter (4), Lennart Ramberg (2), Lukas Riegel (7/2), Tobias Schöttelndreier (3/1), Moritz Speitel (1)

 

Unser abschließendes Punktverhältnis von 28:24 Punkten markiert am Ende dieser Spielzeit die höchste von uns erreichte Punktzahl in der Landesliga seit Wiederaufstieg. Dass wir uns mit dem 8. Platz dennoch ‚nur‘ an der Spitze der unteren Tabellenhälfte wiederfinden ist zwar bedauerlich, schmälert den positiven Gesamteindruck der Saison aber nicht. Mit nur wenigen Punkten, die wir unterwegs sicherlich eigenverschuldet liegen gelassen haben, hätte die Platzierung deutlich besser ausfallen können. Nun müssen wir nach der Sommerpause natürlich sehen, wie sich das Mannschaftsbild verändert. Dennoch steht nach dieser erfolgreichen Spielzeit unter neuem Trainer für uns fest, es kann für uns in der kommenden Saison nur eine Richtung geben – steil!